Zeitarbeit

Unter Zeitarbeit versteht man ein sog. „unechtes Leiharbeitsverhältnis“. Beim „echten“ Leiharbeitsverhältnis ist der Arbeitnehmer nach der vertraglichen Vereinbarung überwiegend im Unternehmen des Verleihers tätig. D.h. der Verleiher bleibt Arbeitgeber und haftet z.B. weiter für Vergütung, Entgeltfortzahlung und Urlaub. Das Direktionsrecht ist zwischen Verleiher und Entleiher aufgespalten. Den Verleiher trifft eine Überwachungspflicht, dass der Arbeitnehmer ordnungsgemäß ...

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Zeugnis

Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf ein Zeugnis (§ 109 GewO). Der Form ist nur Genüge geleistet, wenn das Zeugnis auf Firmenpapier geschrieben und zeitnah auf den Austritt datiert wurde. Der Arbeitnehmer hat dagegen keinen Anspruch darauf, dass ihm ein ungefaltetes Zeugnis übergeben wird, wenn das Originalzeugnis kopierfähig ist und sich die Knicke im Zeugnisbogen ...

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Zugang

Rechtserhebliche Erklärungen wie z.B. eine Kündigung können ihre Wirkung erst entfalten, wenn sie der anderen Partei zugehen. Für den Zugang der Kündigung genügt es, dass die Erklärung in den Machtbereich des Empfängers (z.B. Arbeitnehmer) gelangt ist und er unter gewöhnlichen Umständen vom Inhalt Kenntnis erlangen kann. Auf die konkreten Umstände kommt es nach ständiger Rechtsprechung ...

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Zulassung verspäteter Klagen

Eine dreiwöchige Frist für die Klage zum Arbeitsgericht gilt sowohl für die Kündigungsschutzklage (siehe: Kündigungs­schutzklage) als auch für die Entfristungsklage (siehe: Entfris­tungsklage). Wird die Frist versäumt, gilt die Kündigung bzw. die Befristung als wirksam. Ausnahmsweise kann aber auch nach Fristablauf eine nachträgliche Zulassung der Klage gemäß § 5 KSchG, bzw. gemäß § 17 TzBfG iVm. ...

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