KAPOVAZ

KAPOVAZ ist eine Abkürzung für „Kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit“ (siehe Abrufarbeitsverhältnis)...

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Karenzentschädigung

Siehe: Wettbewerbsverbot...

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Klagefrist

Möchte der Arbeitnehmer die Unwirksamkeit einer an ihn gerichteten Kündigung (siehe: Kündigungsschutzklage) oder die Unwirksamkeit der Befristung des Arbeitsverhältnisses (siehe: Entfristungsklage) geltend machen, muss dies innerhalb einer dreiwöchigen Frist durch Klage beim Arbeitsgericht geschehen, § 4 KSchG, § 17 TzBfG. Die Frist beginnt bei der Kündigung mit Zustellung bzw. Aushändigung des Kündigungsschreibens, bei der Befristung ...

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Kosten

Bei den Kosten des arbeitsgerichtlichen (Urteils-) Verfahrens muss zwischen den Gerichtskosten und den Kosten der obsiegenden Partei wegen der Beiziehung eines Prozessbevollmächtigten unterschieden werden. Die Gerichtskosten (GK) werden den Parteien im Verhältnis des Obsiegens zum Unterliegen auferlegt. D.h. bei wer den Prozeß gewinnt trägt keine GK, diese muss der Verlierer zahlen. Bei Abschluss eines Vergleiches, ...

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Krankheit

Krankheit ist ein regelwidriger Körper-, oder Geisteszustand, der der Heilbehandlung bedarf. Krankheit kann zur Arbeitsunfähigkeit führen. In diesem Fall schuldet der Arbeitgeber nach den Bestimmungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG) Lohn auch ohne Arbeit (siehe: Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall). Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Hiermit verbundene Komplikationen sind von einer Krankheit abzugrenzen, vgl. §§ 16, 18 MuSchG 2018. ...

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Kündigung

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Kündigung

Eine arbeitsrechtliche Kündigung ist eine einseitige Willens­erklärung (WE), durch die die kündigende Partei das Arbeitsverhältnis beenden will. Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses bedarf der Schriftform (§ 623 BGB) und muss dem Empfänger der Erklärung zugehen, um wirksam zu werden (siehe: Zugang). Grundsätzlich ist die jeweils geltende Kündigungsfrist einzuhalten (siehe: Kündigungsfrist). Nur in Ausnahmefällen ist eine außerordentliche ...

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Kündigung, außerordentliche

Ein Arbeitsverhältnis kann ausnahmsweise aus wichtigem Grund außerordentlich, (meist) fristlos gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen aufgrund der es dem Kündigenden unzumutbar ist das Arbeitsverhältnis bis zum Ablauf der Kündigungsfrist fortzusetzen, § 626 I BGB. Ob dies der Fall ist wird von den Arbeitsgerichten in einer sog. Zweistufenprüfung, Vorliegen eines wichtigen Grunds ansich (1.Stufe) und einer ...

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Kündigung, betriebsbedingte

Ein Arbeitgeber kann das Arbeitsverhältnis zulässigerweise aus dringenden betrieblichen Erfordernisse kündigen, § 1 II 1 KSchG. Es sind hier drei Voraussetzungen zu unterscheiden: Betriebsbedingte Kündigung a) Betriebliche Erfordernisse (Unternehmerentscheidung; Wegfall des Arbeitskräftebedarfs). b) Dringlichkeit (Kündigung erforderlich und geeignet), § 1 II 1 – 3 KSchG. c) Ordnungsgemäße soziale Auswahl, § 1 III KSchG. (1) Betriebliche Erfordernisse für eine ...

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Kündigung, krankheitsbedingte

Die krankheitsbedingte Kündigung ist der Hauptfall der personenbedingten Kündigung. Bei der krankheitsbedingten Kündigung sind drei Voraussetzungen zu beachten: Krankheitsbedingte Kündigung a) Negativprognose bezüglich des Gesundheitszustandes des Arbeitnehmers; b) erhebliche Beeinträchtigung der betrieblichen Interessen des Arbeitgeber; c) Interessenabwägung (1) Eine negative Prognose bezüglich des Gesundheitszustandes des Arbeitnehmers ist dann gegeben, wenn objektive Tatsachen zum Zeitpunkt der ...

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